Das Einteilen eines Stammes vor dem Zurichten in die gewünschten Längen
Feine Furnierstreifen, die zum Unterteilen von Furnierflächen eingelegt werden.
Die ersten und letzten Pakete eines flachgemesserten Stamms. Diese Pakete haben meist eine fladrige Zeichnung und sind kürzer.
Grobes Schleifen einer Oberfläche, damit sie Leim besser aufnimmt
Furnier besserer Qualität, das für die sichtbaren Decklagen eines Werkstückes verwendet wird.
Ein einfarbiger oder gemusterter Furnierstreifen, der für dekorative Ränder verwendet wird.
Innenrinde lebend
Siehe Kürschner
Die kleinste Furniereinheit. Meistens werden 16, 24 oder 32 Blätter zu einem Paket gebündelt.
Unterste Qualitätskategorie bei Furnieren, die meist nur noch als Absperrfurniere oder für nicht sichtbare Flächen verwendet werden. Verkauf auch nach Gewicht möglich.
Bezeichnung für einen Stamm oder Stammteil in der Rundholz- bzw. Furnierform.
Die Pakete eines Stammes, wenn über das Herz hinweg gemessert wird. Ergibt den sogenannten kathedralen Aufbau.
Vor allem bei Schreinern gebräuchlicher Ausdruck für ein Paket Furnier. Dieser rührt daher, dass wie in einem Buch die Furnierblätter aufeinanderfolgen.
Bei Nadelhölzern durch unregelmäßigen Jahrringaufbau entstehende Zonen, die besonders hart sind und daher Schwierigkeiten bei der Verarbeitung des Furniers ergeben (Druck-, Zugholz).
Zusätzlich zum Düsentrockner werden die Furniere hier zwischen umlaufenden großen Trommeln gepreßt, um Welligkeit zu vermeiden.
Ausdruck für unregelmäßigen Wechseldrehwuchs, der im Furnier eine mehr oder weniger unregelmäßige Zeichnung hervorruft.
Nur teilweise gemaserte Stämme.
Die Kammer/Grube, die zum Dämpfen oder Kochen von Rundholz verwendet wird.
Siehe Blume
Spiralförmiger Wuchs eines Baumes, der durch äußere Einflüsse - z. B. Wind - hervorgerufen wird. Bei starkem Drehwuchs können Aufarbeitungsprobleme dadurch entstehen, dass sich die Jahrringe voneinander lösen und offene Stellen entstehen; daher werden sie meist gesägt.
Dem Messer gegenüberliegende Leiste. Die Öffnung zwischen Messer und Druckleiste ist etwas geringer als die Furnierstärke, um den notwendigen Gegendruck für einen glatten Schnitt zu erzeugen.
Holz- oder Metallplatten, zum Pressen von Furnier auf eine Trägerplatte. Sie können je nach Bedarf flach oder gewölbt sein.
Furniertrockenmaschine, die mit Hilfe heißer Luft die Furniere in einem Durchlaufverfahren trocknet.
Zur Erzeugung von Friesen mögliche Einteilung des Stammes in vier Viertel
Gerbsäurehaltiges Wasser in Eichenstämmen, stark dunkel färbend. Durch den hohen Gerbsäuregehalt der Eiche eignet sich Eichenrinde auch nicht zum Mulchen.
Farbliche Veränderungen an den Hirnenden eines Stammes oder durch den ganzen Stamm, wenn dieser zu lange gelagert wird. Wird begünstigt durch direkte Sonneneinstrahlung oder zu starke Trockenheit. Rundholz wird für die Lagerung entweder an den Hirnenden gewachst oder mit Wasser berieselt, um Einlaufbildung zu vermeiden.
Anderer Begriff für Pyramidenzeichnung
Preisliche Bewertung eines Stammes, die nicht mit den Marktpreisen übereinstimmt.
Man kann die Poren nur mit der Lupe erkennen, z.B. bei Ahorn, Birnbaum, Kirschbaum, Birke, Buche, Linde. Diese Hölzer haben eine gleichmäßige Textur.
Designerfurniere; werden nach einem besonderen Verfahren hergestellt, bei dem Schälfurniere zu einem Block verleimt und anschließend gemessert werden.
Siehe Blume
Eine Bezeichnung für Furnier, das tangential aus einem Stamm gemessert wurde und eine ovale oder bogenförmige Maserung aufweist.
=Sehnenschnitt, Tangentialschnitt
Rundholzteile, die für die Furnierherstellung von einem Stamm gesägt werden; das Furnierpaket aus zusammengehörenden geschnittenen Furnierblättern.
Die Pakete eines Stammes, die nach dem Auftrennen des Blocks und ggf. Heraustrennen des Herzes dadurch entstehen, dass die Jahrringe radial, im 90-Grad-Winkel, vom Messer getroffen werden. Typisch streifige Struktur der Furniere.
Der Teil des Jahresringes der im Frühjahr gebildet wird
Im Normenbereich wird Furnier folgendermaßen definiert: „Dünnes Blatt aus Holz, das durch Schälen, Messern oder Sägen vom Stamm oder Stammteil abgetrennt wird.” (DIN 68.330. und DIN 4079-für die Praxis jedoch von geringer Bedeutung!)Ein dünnes Holzblatt, das zur Oberflächenbeschichtung von Trägermaterial wie z.B. Holzwerkstoffplatten verwendet wird.
Unteres Stammende im Rundholz oder Furnier, gekennzeichnet häufig durch groben Jahrringverlauf und nicht gewünschte Farbvariationen, vom Wurzelstock herrührend.
Vom französischen Wort „Pommelé” (Pomme = Apfel) abgeleitete Bezeichnung für eine spezielle Zeichnung des Furniers
Aufarbeitungsart durch die Stay-Log-Maschine. Auch exzentrisches Schälen genannt.
Aufarbeitung von Furnierstämmen, die geviertelt wurden. Ergibt Friese und Halbflader.
Abdrücke der Trocknerbänder auf der Furnieroberfläche, durch fehlerhafte oder unsachgemäß gewartete Trocknerbänder hervorgerufen
Bei groben Jahrringen in den Dossepaketen breite, strukturlose Flächen zwischen den Jahrringen.
Sehr feine Messerscharte, die beim Oberflächenschleifen des Furniers verschwindet und somit keine Beeinträchtigung des Furniers bedeutet.
Der Jahrringaufbau von schnell gewachsenen Stämmen, der eine nicht erwünschte grobe Zeichnung im Furnier ergibt.
Eine Bezeichnung für ringporiges Holz mit großen Poren
Man kann die Poren bereits mit dem bloßen Auge sehen, z.B. bei Eiche, Esche, Nussbaum, Ulme. Diese Hölzer haben eine lebhafte Textur.
Schwarze, fleckenförmige Einschlüsse im Black Cherry Furnier, die von einem Furnierblatt zum anderen verspringen können.
Speziell bei den Holzarten Birnbaum und Maple vorkommende haarfeine Flecken, die sich über die gesamte Furnieroberfläche verteilen können und als qualitätsmindernd angesehen werden.
Siehe Cluster
Hälfte eines Stammes
Holz, das aus meist laubabwerfenden Laubbäumen gewonnen wird
Taschenförmige Harzeinschlüsse bei harzhaltigen Nadelhölzern, die im Furnier offene Stellen ergeben und daher qualitätsmindernd sind.
In der Stammmitte entstehende Spannungsrisse. Die Lage vom Herzriss bestimmt maßgeblich die Stammeinteilung fürs Messern. Herzrisse im Furnier sind offen und können nicht verarbeitet werden.
=Querschnitt; Verläuft quer zur Stammachse. Auf der so erhaltenen Hirnschnitthälfte zeigen sich die Jahresringe und die Markstrahlen als verschieden breite Streifen deutlich.
Die kleinsten, aus mehreren Zellen zusammengesetzten Einheiten im Aufbau des Holzes. Sie sind verschieden lang und schmal (Länge = 60?fache des Durchmessers) und verlaufen in der Wuchsrichtung des Baumteils.
Jeder Fehler, der das Aussehen des Holzes beeinträchtigt, die Bearbeitung erschwert und den Wert des Holzes für eine bestimmte Verwendung mindert; häufig auch Wuchsmerkmal (z.B. Gum in Cherry)
Auch Markstrahlen genannt. Man unterscheidet zwischen den primären, im einjährigen Sproß angelegten Strahlen, die tatsächlich vom Mark ausgehen und den sekundären, später angelegten, die ihren Ausgang im Jahresring nehmen, in welchem sie vom Kambium erzeugt wurden.
Messermaschine, bei der die Gegenbewegung Stamm/Messer horizontal ausgeführt wird.
Bei der früher angewandten Naturtrocknung die sich quer über das Furnierblatt abzeichnende Leiste des Einlegewagens.
Längen in Rundholz und Furnieren von über 2,65 m in Spitzenqualität.
In Holz eingelegte oder aufgeleimte Verzierungen aus Furnier oder auch aus anderen Materialien (z.B. Metalle, Perlmutt), sehr kostspielig und wird im handwerklichen Bereich angewendet.
Makroskopisch nicht sichtbar; Wachstumsschicht, von der aus das Dickenwachstum des Stammes ausgeht.
Massivholz, das in einer Trockenkammer künstlich getrocknet wurde.
„Blume” mit gleichmäßigem Abstand der Jahresringe und absolut geradem Wuchs. Gesuchter Aufbau der Struktur bei Dossepaketen. Gilt als besonders elegant.
Im Furnier die Bezeichnung für den Bereich des Kernholzes, der sich farblich vom normalen Furnier absetzt.
Bezeichnung für einen Maserstamm, Rundholz oder Furnier.
Infolge von zu scharfer Trocknung sich auf der Furnieroberfläche absetzende und gelbliche erscheinende Gerbsäure.
Krankheit bei europäischer Eiche, die sich als Strukturstörung im Furnier zeigt, im fortgeschrittenen Stadium als offene Fehler. In der Rinde nur schwer erkennbar.
Speziell bei Maserfurnieren gebräuchliches Verfahren, um hochdekorative Flächen und Bilder entstehen zu lassen. Vier aufeinanderfolgende Furnierblätter werden zweimal gestürzt und einmal hochgeklappt.
Eine kleine Wölbung im Furnier, die auf unzureichendes Leimen an dieser Stelle zurückzuführen ist.
Längen in Rundholz und Furnieren zwischen 1,50 m und 2,00 m.
Längen in Rundholz und Furnieren unter 1,50 m.
Risse im Holz, die dem Jahrringverlauf folgen. Stammteile mit diesem Fehler sind zur Furnier- und Schnittholzerzeugung nicht geeignet.
Massivholz, das an der Luft getrocknet wurde ohne Zuhilfenahme künstlicher Trocknung.
Das Zusammensetzen kleiner Furnierstücke zu dekorativen Mustern oder Bildern. Siehe auch Parkett-Marketerie.
Ein knollenartiger Auswuchs an einem Stamm. Aufgeschnitten liefert er geflecktes Maserfurnier.
Furniere, hergestellt aus Maserknollen, mit meist kreisförmigen Mustern, hervorgerufen durch Faserwirbel. Maserknollen wachsen über der Erde (Eiche, Esche, Rüster) oder als Wurzelmaser unter der Erde (Madrona, Myrte, Vavona, kalifornischer Nussbaum). Teilweise gemaserte Knollen und Stämme werden als Halbmaser oder Cluster bezeichnet.
Die allgemeine Richtung oder Anordnung der Fasern im Holz
Bei kleinen Scharten und Graten an der Messerschneide wird diese mit Hilfe eines Schleifsteins wieder geglättet.
Blaue Flecken auf der Furnieroberfläche, die durch unzureichende Wasserabführung (zu geringe Heizleistung am Druckbalken, zu schnelles Messern) beim Messern entstehen, da auf der Oberfläche der Furniere stehendes Wasser durch Oxydation mit Inhaltsstoffen reagiert.
Eine komplett aufgearbeitete Partie Rundholz, die mit allen enthaltenen Qualitäten als Furniere angeboten und verkauft werden.
Einzelne Blätter werden abgetrennt. Dekorativ, hohe Qualität. Keine Schnittverluste. Im Vergleich zum Schälen langsam. Durch Zurichten des Stammes können unterschiedliche Bilder erzeugt werden.
Methode der Furnierherstellung, bei der das Furnier von einem Teil eines Stammes mit einem Messer abgeschnitten wird.
Der Stamm wird mit hydraulischen Klammern in der Messermaschine eingespannt. Wegen der Klammern kann ein ca. 125 mm starkes Restbrett nicht gemessert werden. Diese Bohlen, die übrigbleiben sind als Massivholz begehrt, weil sie meist stehende Jahre beinhalten und somit relativ spannungsfrei sind.
Risse im Furnier, die durch schlecht eingestellte Druckbalken bei Furniermaschinen verursacht werden.
Harte Äste, Geschosse, Nägel, Sand und Steine können das Messer stellenweise beschädigen, was als Kratzer (Scharte) quer übers Furnierblatt sichtbar wird. Ist die Scharte fühlbar, wird die Messermaschine gestoppt und das Messer nachgeschliffen oder gewechselt.
Sehr fein und langsam gewachsenes Holz, das eine schöne und gleichmäßige Zeichnung im Furnier ergibt.
Dunkle Flecken oder Einschlüsse im Holz, vor allem bei amerikanischer Eiche.
Siehe Buntheit
Feines, überwachsenes Stiftästchen (Wasserreißer), das auf der Rinde nur schwer gesehen werden kann. Im Hirnschnitt als quer über die Fläche verlaufender schwarzer Stift erscheinend.
Kleiner, meist sehr harter Ast, der zu Messerscharten führt. Besonders bei europäischem Ahorn.
Früher gebräuchliches Verfahren zur Trocknung von Furnieren. Diese wurden blatt- oder zweiblattweise in sogenannte Hortenwagen eingelegt und entweder völlig ohne technische Hilfsmittel oder mit Hilfe eines Ventilators getrocknet. Sehr zeitaufwendig. Die Naturtrocknung wurde durch die Düsentrockner abgelöst.
Siehe Kondensat
Fehler im Furnier, der Löcher bildet. Ausfalläste, Faulstellen, offene Herzrisse müssen bei der Verarbeitung entfernt werden. Fest verwachsene Äste sind keine offenen Fehler.
In der Regel die kleinste Verkaufseinheit, siehe Blatt.
Längen in Rundholz und Furnieren zwischen 2,55 m und 3,30 m, die von der Paneelindustrie benötigt werden. Qualität meist nicht so hoch wie Schlafzimmerlängen.
Ein ähnlicher Vorgang wie die Marketerie. Das Furnier wird hier jedoch in geometrische Formen geschnitten, die zu dekorativen Mosaikmustern zusammengesetzt werden.
Mehrere Stämme einer Holzart als Rundholz oder Furnier
Bei Eibenfurnieren schwarze Stiftästchen im Holz, die die typische Zeichnung des Eibenfurniers ergeben. Je mehr Pfeffer und je regelmäßiger er über die Oberfläche verteilt ist, umso hochwertiger das Furnier.
Ein von der Pianoindustrie gesuchter Aufbau der Struktur in den Dossepaketen - siehe Zeichnung. Wird benötigt von der Pianoindustrie für die Vorderfronten und den Klavierdeckel.
Siehe geapfelt
Bezeichnung für Gefäße (Tracheen) der Laubhölzer. Es sind im Querschnitt runde bis ovale Öffnungen; im Längsschnitt sieht man Porenrillen oder Nadelrisse. Sie haben einen größeren Durchmesser als Fasern. Ihre Größe, Anzahl und Verteilung ist artspezifisch. Es gibt grobporige oder feinporige Furniere.
Typische Zeichnung des Furniers , das aus einer Astgabel hergestellt wurde. Je exakter die Pyramide oder auch Feder ausgeprägt ist, desto hochwertiger das Furnier.
Furnierstreifen, die quer zur Faser geschnitten sind und als Dekoreinlagen verwendet werden.
Furnierlage, die rechtwinklig zu den Decklagen einer Sperrholzplatte verleimt wird.
Wird quer zum Stamm am Hirnende abgetrennt. Vergleich: Anspitzen des Bleistiftes. Verfahrensbedingt haben Radialfurniere in der Mitte ein Loch.
Bei der Messerung von Furnieren entstehende rauhe Stellen in der Oberfläche, die durch mangelnde Auflage, falsche Einstellungen an der Maschine oder zu starke Strukturschwankungen des Holzes entstehen können.
Anomales, dem Gebrauchswert des Holzes negativ beeinflussendes Holzgewebe. Entstehung umweltbedingt, insbesondere durch Einwirkung einseitiger Kräfte auf Stamm und Ast (Wind, Schnee).
Haben keinen Farbkern, aber ihr Holz ist im Bauminnern wesentlich wasserärmer als in der Außenschicht. (Fichte, Tanne, Buche, Linde)
Siehe Messerreste
Bei verschiedenen Holzarten (z. B. Ahorn, Makore, Birnbaum, Esche) quer zum Faserverlauf deutlich sichtbare, mehr oder weniger regelmäßige Streifen. Je regelmäßiger diese Streifen, desto hochwertiger das Furnier.
Auf der Stay-Log aufgearbeitete Furnierblöcke, die geviertelt sind und damit breite Friesen ergeben, die Abwicklung haben.
Vor allem bei Maserhölzern vorkommende Rinde innerhalb des Kernholzes, das von diesem überwachsen wurde.
Überwachsener Ast, der ein deutlich erkennbares Merkmal in der Rinde hinterläßt. Je früher der Baum den Ast abgeworfen hat, desto schwerer ist dieses Merkmal in der Rinde erkennbar.
Eine Methode zur Furnierherstellung, bei der ein endloses Furnierblatt von einem Stamm geschnitten wird, der sich gegen ein feststehendes Schälmesser dreht.
Einzeln gesägt, großer Schnittverlust, hohe Qualität, keine offene Seite.
Furnierstamm wird zentrisch eingespannt und ein endloses Furnierband abgeschält. Beim Schälen wird der Messerblock gegen den rotierenden Stamm gedrückt.
Verfahren bei der Weiterverarbeitung von Furnieren, bei dem die aufeinanderfolgenden Furnierblätter jeweils nur mit der Vorderseite aufgeleimt werden.
Längen in Rundholz und Furnieren zwischen 2,60 m und 3,20 m. Die Schlafzimmerqualität ist meist höher als die Paneelqualität.
Rundholz in Sägequalität.
Bereits fertiggestelltes Massivholz.
Erstes Seitenbrett des runden Stammes, das meist als Brenn- bzw. Abfallholz verwendet wird.
Die qualitätsbezogene Einordnung von Furnieren und Preisgebung der verschiedenen Qualitäten.
In einem Stamm treten durch unterschiedliche Wachstumszonen und Wachstumsgeschwindigkeiten (Wetterseite) Dichteunterschiede auf, die zu Spannungen im Rundholz führen können. Wird der Baum gefällt, können Spannungsrisse auftreten.
Der Teil des Jahresrings, der im letzten Teil der Wachstumsperiode, also nach dem Frühjahr, zuwächst
Rohdichte, Abkürzung r, die Masse einer Raumeinheit Holz, ausgedrückt in g/cm3. Die Rohdichte wird auf eine bestimmte Holzfeuchtigkeit bezogen. Mit der Rohdichte stehen die anderen Eigenschaften in Zusammenhang. Sie ist der Ausdruck für die Dichte der Holzsubstanz.
=Radialschnitt; Der Schnitt verläuft parallel zum Markstrahlverlauf und senkrecht zu den Jahresringen. Auf der Schnittfläche werden Rillen sichtbar bei Laubhölzern. Bei Eiche und Buche sind es glänzende Streifen und Bänder.
Die zwischen Rinde und Kernholz liegenden äußeren Zellschichten des Holzes. Die Wasser- und Nährstoffversorgung des Baumes geschieht nur in den äußersten Zellreihen des Splintes, der Rest der Zellschichten im Splintholz dient nur der Wasserspeicherung. Bei einigen Holzarten, z.B. Palisander und Europäischer Nussbaum, wird der Splint dekorativ verarbeitet.
Generelle Bezeichnung für fleckenförmige Einschlüsse im Holz, die sich farblich mehr oder weniger deutlich absetzen. Auch als Minerals bei Eiche, als Haare bei Birnbaum bezeichnet.
Unregelmäßig ausgeformter Kern.
In Europa sind Stärken zwischen 0,5 und 0,65 mm üblich. In Asien werden meistens Furniere zwischen 0,2 und 0,3 mm verarbeitet. Als Starkschnitt werden in der Regel Furniere von 1 bis 3mm bezeichnet. Größere Stärken werden üblicherweise als Sägefurniere produziert, d. h. mit der Blockbandsäge geschnitten.
Furnier- oder sägefähiger Abschnitt eines Baumes
Maserstamm, bei dem die Maserbildung überirdisch am Stamm geschieht. Solche Maser sind: Eiche, Esche, Pappel, Rüster.
Die Präsentation von Furnieren, die in Form des ursprünglichen Stammes aufgesetzt sind.
Furniere, die aus einem Stamm erzeugt werden und bei denen noch die Abwicklung innerhalb des Stammes gegeben ist.
Spezielle Furnierschneidemaschine, bei der ein auf einem Balken liegender Stamm in kreisförmiger Bewegung am Messer vorbeigeführt wird und somit exzentrisch geschält wird.
Unteres Ende eines Stammes.
Fäulnisflecken, die sich als Verfärbung im Furnier abzeichnen.
Siehe Friese
Sich auf dem Furnier mehr oder weniger deutlich absetzende Farbstreifen, die meist als qualitätsmindernd angesehen werden. Vor allem bekannt bei europäischer Eiche.
Verfahren bei der Weiterverarbeitung von Furnieren, bei dem aufeinanderfolgende Furnierblätter abwechselnd mit Vorder- und Rückseite aufgeleimt werden, um eine spiegelbildliche Abwicklung zu erhalten.
Preisfestlegung für einen Furnierstamm.
In der Holzindustrie gebräuchliches und anerkanntes Normenwerk, in dem generelle Regeln für die Säge- und Furnierindustrie festgelegt sind (z.B. Qualitätsbezeichnungen für Schnittholz, Toleranzen hinsichtlich Furnierstärken und fehlerhafter Blätter u.v.m.)
Das Trägermaterial, auf welches das Furnier aufgebracht wird.
Hauptzellform der Nadelhölzer. Sie haben die Funktion der Wasserleitung und der Festigung.
Typische Riegelausbildung, vor allem bei Buche; wird in der Regel als qualitätsmindernd angesehen.
Anlage zur künstlichen Trocknung von Massivholz mit Hilfe von Computersteuerung
Durch Vibration des Furnierblockes auf der Messermaschine oder durch falsche Druckeinstellung an der Maschine hervorgerufene Stärkenschwankungen, die regelmäßig als querverlaufende Streifen über das Furnierblatt verteilt sind.
Längen in Rundholz und Furnieren zwischen 2,05 m und 2,40 m, die von der Türenindustrie benötigt werden.
Das Vorführen eines Stammes, bei dem dieser Paket für Paket gezeigt wird.
Verfahren, dreidimensionale Flächen (Profile, geschwungene Kanten u. ä.) mit Furnieren zu ummanteln. Hat zum Teil die aus Massivholz bestehende und gefräste Kante abgelöst.
Fehler im Furnier, die in der Aufarbeitung begründet sind, meist schwankende Stärken der Furniere.
Messermaschine, bei der die Gegenbewegung Stamm/Messer vertikal ausgeführt
wird.
Verworfen Verdrehtes oder verzogenes Holz
Holz, das aus Nadelbäumen gewonnen wird
Bänder von Jahresringen mit abwechselnd rechtsgerichtetem und linksgerichtetem Drehwuchs
Durch unterschiedliche Trocknungsverläufe und unregelmäßigen Jahrringaufbau innerhalb des Furnierblattes bei der Trocknung hervorgerufene Welligkeit im Furnierblatt. Um Furniere verkäuflich zu machen, müssen diese nochmals gepreßt werden.
Unregelmäßige, die Richtung wechselnde Maserung, die das Holz schwer bearbeitbar macht.
Maserstamm, bei dem die Maserausbildung an der Wurzel erfolgt und die Knolle sich entweder ganz oder teilweise unter der Erde befindet. Diese müssen zur Bergung ausgegraben werden, was in den meisten Fällen noch von Hand geschieht, um die hochwertigen Knollen nicht zu verletzen.
Gelblich-braune Flecken bei American Black Cherry, die als qualitätsmindernd angesehen werden, da sie nach der Oberflächenbehandlung noch sichtbar sind.
Bei unregelmäßig gewachsenen oder stark unter Spannung stehenden Stämmen entstehende Welligkeit der Furniere. Kann sich auch als dunklere Farbtönung entlang der Jahrringe zeigen.
Struktur und Färbung der Holzmaserung
Oberes Ende eines Stammes (Rundholz oder Furniere).
Vorbereitung der Stämme zur Furnierherstellung. Beim Schälen z.B. das Ablängen auf zwei schälbare Teilstücke. Entfernen der Rinde und z.T. des Splintes. Einteilen des Stammes in Drittel oder Viertel zum Herstellen von Messerfurnieren mit bestimmten Bildern.
Das Beschneiden der Furniere an der Furnierschere, ob im Furnierwerk oder in der endgültigen Produktion.